Ev. St.- Georgs-Kirchengemeinde Hattingen
Unsere St.- Georgs-Kirche
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© 2010 Ev. St.- Georgs-Kirchengemeinde Hattingen

Informationen zu unserer St. Georgs-Kirche

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Geschichte unserer St. Georgs-Kirche, zur Rötzel-Orgel, zu den Kirchenfenstern, zu den Glocken und zum Turmhahn.

Die St. Georgs-Kirche in Hattingen

Das Baujahr unserer Kirche mit dem mächtigen Turm an der Westseite lässt sich nicht genau ermitteln. Wahrscheinlich wurde das Gebäude um das Jahr 1200 (zur Zeit des Grafen Arnold von Altena-Isenburg) errichtet. Die jetzige Kirche hat aber eine kleinere Vorgängerin aus der Zeit nach dem Jahr 820, von der 1972 bei Grabungen im Kircheninnern Reste eines romanischen Pfeilersockels und zwei Säulenbasen entdeckt wurden, die jetzt unter dem Holzfußboden des Kirchenschiffs rechts vom Mittelgang verborgen sind.

Im Kircheninneren, das fast quadratisch ist, fällt besonders die bauliche Zusammenfügung von Altar, Kanzel und Orgel auf, ferner die zehn großen Fensteröffnungen. Dieser Zustand ist das Ergebnis eines radikalen Umbaus der Kirche in den Jahren 1807 – 1810. Davor  wurde der Innenraum von kleineren Fenstern erhellt, die man teilweise von außen noch sehen kann. Die  Kirche vor 1807 hatte ein wahrscheinlich  flaches Kreuzgratgewölbe mit  drei Schiffen von gleicher Höhe, das von sechs steinernen Pfeilern getragen wurde. Die Kirche erschien als „dunkel“ und „dumpf“ (so P. Nonne 1890). Anlass für den Umbau war eine schon länger beklagte Baufälligkeit: Im Jahr 1804 hatte sich ein Stein aus dem Gewölbe gelöst, so dass die Gottesdienste in die „Kleine (reformierte) Kirche“ am Krämersdorf (heute Johannis-Turm) verlegt wurden. Dazu kamen aber auch Überlegungen aus dem Zeitgeist zu Beginn des 19. Jahrhunderts, dem die alte Kirche als zu eng und zu dunkel vorkam, so wie auch die Stadt Hattingen mit ihren fünf Stadttoren als zu eng erschien. Beim Umbau 1807 ff. ließ man nur den Turm, den Chor und die Seitenmauern stehen. Die Inneneinrichtung (Altar, Kanzel, Orgel, Taufstein usw.) wurde entfernt. Das Kirchenschiff wurde dann mit einer tonnenförmigen Holzbretterdecke als Gewölbeersatz ausgestattet. Die Bretter wurden aber bereits 1850 durch dunkle, neue ersetzt, von denen ein Teil in einem freien Feld der jetzigen hellen Kassettendecke über der hinteren Empore sichtbar ist. Diese Kassettendecke mit  ihren 298 vergoldeten Aluminiumsternen wurde im Jahr 1954 eingezogen.

Die Orgel wurde im Jahr 1830 gebaut. Sie steht wie die ganze Kirche unter Denkmalschutz. Der Orgelbauer hieß Christian Rötzel und stammte aus Alpe bei Eckenhagen im Bergischen Land. Die Orgel hat zwei Manuale und 31 Register, davon 14 Register im Hauptwerk, 10 im Brustwerk und 7 Register im Pedal. Zur Orgel gehören rund 2150 Orgelpfeifen. Näheres zur Orgel siehe unten.

Der Raum hinter dem Altar ist die Sakristei, war jedoch vor 1807 der Chorraum der Kirche. In ihr sehen wir als Folge eines Um- bzw. Wiederaufbaus der Kirche nach Zerstörungen durch Kriegsereignisse in den Jahren 1314 und 1429 noch gotische Gewölbepfeiler, deren sechs Rippen sich im Gewölbe über bzw. hinter dem Orgelgehäuse in einem Schlussstein treffen. Die hinter der Orgel erkennbaren gotischen Spitzbogenfenster sind von außen zugemauert. Die ursprüngliche Sakristei befand sich vor 1807 in einem zweigeschossigen Anbau an der Nordseite der jetzigen Sakristei. Von außen kann man jetzt  noch den früheren  Zugang sehen.

Ein weiterer ehemaliger Kircheneingang ist an der Südseite der Kirche erkennbar.

Der Altar hat seine hölzerne Umkleidung erst seit einer Renovierung im Jahr 1973. Das Altarbild stellt die biblische Geschichte vom 12jährigen Jesus im Tempel dar (Lukas 2,41ff.). Das Bild ist eine verkleinerte Reproduktion eines Gemäldes von Heinrich Hofmann (1824-1911). Das Original ist in der Galerie Neue Meister in Dresden zu sehen. Die Reproduktion dürfte um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in die St. Georgs-Kirche gelangt sein.

   

 

Unser Taufstein stammt aus dem Jahr 1977 und ist von dem westfälischen Künstler Wolfgang Kreutter gestaltet. Sein Vorgänger war ein Holzständer mit einer kleinen Taufschale. Der Originaltaufstein der alten Kirche von etwa 1570 wurde im Zusammenhang des Umbaus 1807 ff. der Katholischen Kirchengemeinde überlassen, die ihn in  ihrer Pfarrkirche St. Peter und Paul in der Bahnhofstraße rechts neben dem Altarraum aufgestellt hat und für ihre Taufen nutzt.

Zu beiden Seiten des Fensters rechts vom Altar befinden sich „Sakramentsnischen“. Sie gehören  zu einem der  Altäre, von denen es vor der Reformation zehn gab. Die Nischen waren beim Umbau 1807 ff. zugemauert, aber bei der Renovierung 1972 wieder freigelegt worden. Ähnliches gilt von den beiden großen Nischen mit Rundbögen in der Turmhalle, durch die vor 1807 offenbar ein Durchgang zu den Anbauten am Turm (südlich: das „Beinhaus“, nördlich: die „Alte Taufe“) führte. Diese Anbauten wurden ebenfalls 1807 ff. abgebrochen.

Aus dem Jahr 1934 stammen die Bänke des Kirchenschiffs, gleichzeitig wurden auch die beiden großen Treppenaufgänge zu den Emporen eingebaut. Bei der Renovierung 1972 wurde die Bankanordnung geändert und der Abstand zwischen den einzelnen Reihen vergrößert, so dass die Kirche jetzt nur noch rund 600 Sitzplätze hat.

Besonders markant sind die zehn großen Fenster mit ihren zwanzig überwiegend biblischen Themen. Sie wurden von Prof. E. Bischoff-Gelsenkirchen entworfen und ab 1950 eingebaut. Diese Jahreszahl befindet sich auf dem Fenster des „St. Georg“. Näheres zu den Kirchenfenstern siehe unten.

Der Kirchturm ist nach überwiegender Meinung von Anfang an schief angelegt worden, damit er den oft wehenden Südwestwinden besser standhält. Vor 1807 war der Turm noch höher und noch schiefer. Jetzt hat er einschließlich Kreuz und Hahn eine Höhe von 56,73 Metern, wie Architekt Lindner-Dortmund festgestellt hat, der die Neuverschieferung des Turms 1976 leitete.

Im Turm befinden sich vier Glocken, die 1950  aufgehängt wurden, nachdem sie vorher den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Essen eingeläutet hatten. Näheres zu unseren Glocken siehe unten.

Im Zuge einer umfangreichen Sanierungsmaßnahme  in den Jahren 1989 – 1991 mit Stabilisierung des Turmmauerwerkes sowie einer Erneuerung des Dachstuhls (fast das gesamte Holzwerk wurde durch eine aufwendige Stahlkonstruktion ersetzt) und des Daches über dem Kirchenschiff wurden wieder auf der Nord- und Südseite des Daches je fünf „Gauben“ angebracht, die der besseren Belüftung des Dachstuhls dienen.

Das ganze Mauerwerk der Kirche war früher auch von außen verputzt und weiß gekalkt, so dass die  heute erkennbaren Fenster und Türöffnungen der alten Kirche verdeckt waren. Der letzte Putz wurde 1932 entfernt.

Der Kirchplatz war vom 9. Jahrhundert an bis zum 31. März 1813 der Friedhof der  Kirchengemeinde. Die letzten Gräber wurden 1848 eingeebnet. Die 26 Grabsteine direkt an der Kirche wurden 1986 neu geordnet. Der älteste Stein trägt die Jahreszahl 1617.

Unsere Kirche hatte in ihrer katholischen Zeit als Schutzpatron den „Heiligen Georg“. Nach der lutherischen Reformation im 16. Jahrhundert wurde dieser Name nicht mehr verwendet. Man sprach allgemein von der „Großen Kirche“ im Unterschied zu der seit 1737 im Krämersdorf existierenden „Kleinen Kirche“ der Reformierten Kirchengemeinde, die sich 1898 mit der größeren Kirchengemeinde zur „Ev. Kirchengemeinde Hattingen“ zusammenschloss.

Am 15.12.1926 fasste die Leitung dieser Kirchengemeinde den Beschluss, die „Große Kirche“ nunmehr „St.-Georgs-Kirche“ zu nennen und die „Kleine Kirche“ die „Johannis-Kirche“. Von dieser steht infolge der Kriegsereignisse im März 1945 nur noch der Turm, der an die Stadt Hattingen abgegeben wurde.

P. Frederking                                                                                                  11/1992

Unsere Orgel

Die Orgel der St.- Georgs- Kirche wurde 1826/ 30 von Christian Rötzel aus Alpe bei Eckenhagen erbaut. Das frühromanische Instrument ist ein historisch wertvolles Dokument westfälischer Orgelbaukunst.

1959/ 60 wurde das Werk durch Alfred Raupach restauriert. Der Hattinger Orgelbauer, der sich der Gemeinde und ihrer Orgel sehr verbunden zeigte, versuchte bei finanziell geringstmöglichem Aufwand die verfallene Orgel wiederherzustellen. Außerdem baute er eine neue Mixtur ( Hauptwerk, 5fach ) und fügte 4 Rohrwerke hinzu ( Fagott  16’, Trompete 8’, Oboe 8’, Trompete 4’ ).

1964 erfolgten weitere Erneuerungsarbeiten durch die Werkstatt Raupach. Besonders zu nennen sind die Erweiterung des Pedals um 5 Halbtöne und die Wiederherstellung des im 1. Weltkrieg abgebauten Zinn- Prospekts ( d. h. der 45 vom Kirchenraum aus sichtbare Pfeifen ).

Eine grundlegende Restaurierung wurde 1977 durch die Firma Gustav Steinmann, Vlotho, vorgenommen. Neben vielfältigen Instandsetzungsarbeiten wurden aus akustischen Gründen die Pedal- und Manualwindladen umgelagert. Die Orgel wurde durch neue Verkleidungen und eine Rückwand ganz umschlossen. Pedalklaviatur und Spieltisch wurden neu eingebaut.

In der Disposition fällt die große Anzahl der 8’- Register auf, die in ihrer Ver-schiedenartigkeit einen besonderen Reiz der Orgel ausmachen. Gemshorn 8’ und Gambe 8’ sind auf Schwebung gestimmt. Spieltraktur und Registratur sind mechanisch.

Hauptwerk

Oberwerk

Pedal

 

*   Bordun 16’

x   Prinzipal 8’

x   Gemshorn 8’

*   Bordun 8’

*   Gedackt 8’

x   Viola di Gamba 8’
x   Kornet 4fach
*   Oktave 4’
*   Flauto Dolce 4’
*   Quinte 2 2/ 3’
*   Oktave 2’
     Mixtur 5fach
     Fagott 16’
     Trompete 8’

x   Prinzipal 8’
*   Viola d´amour 8’
*   Gedackt 8’
x   Oktave 4’
*   Gedacktflöte 4’
*   Flauto traverse 4’

x   Quinte 2 2/3’
x   Oktave 2’
x   Mixtur 3fach
     Oboe 8’

Tremulant

*   Subbass 16’
*   Violon 16’
x   Prinzipal 8’
     Oktave 4’
x   Hintersatz 4fach
x   Posaune 16’

     Trompete 4’



Koppeln

OW/HW, HW/P, OW/P
als Fußtritt

* orginal Register

x alte Register, geändert und erweitert

 

       

M. C. Witte                                                                                  8/ 94

Die Kirchenfenster von St. Georg

Eine Besonderheit der St. Georgs-Kirche sind sicher die 20 schönen Kirchenfenster, die zum größten Teil biblische Themen wie die Geschichte vom verlorenen Sohn oder das Gleichnis vom barmherzigen Samariter darstellen.

Die Kirchenfenster wurden von Prof. E. Bischoff entworfen und ab 1950 nach und nach eingebaut.

In den letzten 2 Jahren wurden die Kirchenfenster mit einem Sicherheitsglas versehen, um sie gegen Vandalismus zu schützen.

Hier die Kirchenfenster von St. Georg:

 

Der-barmherzige-Samariter Der gute Hirte Der Sämann Der verlorene Sohn
Die Arche Noah Die klugen Jungfrauen Die törichten Jungfrauen Der Engel mit dem Dornenkronentuch
Der Erzengel Michael Symbol Herz und Kreuz Junker Jörg (Luther auf der Wartburg) Symbol Kelch und Kreuz
Martin Luther Pharisäer und Zöllner Symbol Schiff und Anker St. Georg
St. Georg mit Schwert Symbol Taube und Lilie Die Vertreibung aus dem Paradies Wappen Grafen von der Mark

Die Glocken von St. Georg

Das Geläut unserer St.-Georgs-Kirche stammt aus der Gießerei des „Bochumer Vereins“. Die feierliche Weihe der vier Glocken fand am Reformationstag, dem 31. Oktober 1950, statt.

Nach altem Glockengießerbrauch sind die Glocken mit Verzierungen und Sätzen versehen.

Die größte Glocke mit einem unteren Durchmesser von 1,97 m wiegt 56 Zentner und trägt die Aufschrift  ( aus Jeremia 22,29 ): „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.“

Außerdem befindet sich auf ihr das „Christus-Trigramm J H S ( mit einem kleinen Kreuz auf dem Buchstaben H ). Lateinisch werden die drei Buchstaben gedeutet als „Jesus Heiland der Welt“, griechisch als „Jesus unser Heiland“. Diese Glocke mit dem Ton a wird für den Stundenschlag der Turmuhr benutzt.

Die zweitgrößte Glocke mit einem Durchmesser von 1,69 m wiegt 38 Zentner und hat als Aufschrift den Anfang des Lutherliedes „Ein feste Burg ist unser Gott“. Sinnentsprechend befindet sich auf ihr die „Lutherrose“, Luthers Wappen, eigentlich Siegel, mit dem Luther seit 1516 siegelte. Diese Glocke mit dem Ton c ist nur für das Läuten bestimmt.

Die dritte Glocke hat einen Durchmesser von 1,51 m, ein Gewicht von 27 Zentnern und zeigt die Aufschrift ( aus Offenbarung 2,10 ): „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“. Auf der Glocke befindet sich außerdem ein Siegel mit dem Brustbild des „Heiligen Georg“ mit einem achtstrahligen Stern auf der Brust, dazu die Umschrift: SIG x SCTI x GEORGII x IN x HAT d. h. „Siegel des Heiligen Georg in Hattingen“.

Diese Glocke ist auf den Ton d gestimmt.

Die vierte Glocke hat nur einen Durchmesser von 1,25 m, wiegt 15,6 Zentner und trägt den Reim:                   

Johannes der Täufer bin ich genannt.

Ich rufe weithin über das Land,

dass unser Heiland Jesus Christ

der einzige Weg zum Himmel ist.

Diese Glocke hat den Ton f.

Sie wird zusammen mit der dritten Glocke  für den Viertelstundenschlag der Uhr benutzt.

Wann  und in welcher Reihenfolge und in welcher Kombination die Glocken geläutet werden, ist in einer vom Presbyterium beschlossenen Läuteordnung festgelegt.

Die Glocken rufen zum Gottesdienst und mahnen zum Gebet. Das Läuten der Glocken aus anderem Anlass kann nur von der Kirchenleitung angeordnet werden.

     

 

 

 

 

 

 

 

 

P. Frederking, Juli 1989

Der Turmhahn

Der Hahn auf unserer St.-Georgs-Kirche ist einer der ältesten der Umgebung und bietet, aus der Nähe betrachtet, einen erstaunlichen Anblick. Der kupferne, vergoldete Hahn ist nämlich auf beiden Seiten mit insgesamt zehn Jahreszahlen und sechzehn Namen von Männern der evangelischen Kirchengemeinde versehen.

Die älteste Zahl stammt aus dem Jahr MDCCXXIX, das heißt 1729. In etwas fehlerhaftem Latein wird gesagt, dass der Hahn am 1. Mai 1729 durch einen Blitzschlag herabgestürzt wurde.

So berichtet auch der Hattinger Pfarrer Rudolf Nonne in seinem 1890 erschienen Buch  über  die „Größere  evangelische  Kirchengemeinde  zu  Hattingen“,  dass  am 1. Mai 1729 während des Nachmittagsgottesdienstes ein Blitz in die Kirche einschlug und Turm und Kirche stark beschädigte, wobei ein Kind getötet wurde und mehrere Personen verletzt wurden.

Die nächste Jahreszahl auf  dem  Turmhahn  bezieht  sich  auf  die  Renovierung am 20. Mai 1775. Dann folgt das Datum 22. August 1812, danach die Zahlen 1837, 1850 und 1876. In all diesen Jahren wurde der Hahn herunter geschafft und überholt. Die eingehämmerten Namen wie Riddershaus, Schepmann, Sintermann, Stratmann, Höfken, Steimann, Fliegenschmidt und Lange beziehen sich interessanterweise nicht auf die Gemeindepfarrer, sondern überwiegend auf die jeweiligen Kirchmeister.

In unserem Jahrhundert wurde der Hahn bisher viermal aus seiner luftigen Höhe von rund 57 Metern geholt: 1904 unter Kirchmeister August Vahrenholt, 1928 unter Heinrich Hansberg, 1952 unter Heinrich Rugo und 1976 unter Paul Nocke. Mancher Hattinger Bürger wird sich noch an 1976 erinnern, als der Turm neu verschiefert wurde.

Unser Turmhahn auf dem Kreuz, das etwa 2,54 Meter hoch ist, wiegt etwa sechs Kilogramm. Vom Schnabel bis zum Ende der Schwanzfedern misst er  rund 89 cm, seine Höhe beträgt rund 71 cm.

Wann der Hahn erstmalig auf den Turm gesetzt wurde, ist nicht feststellbar. Ohne Jahreszahl ist in lateinischer Schrift lediglich zu lesen, das Henrich Joh. Trapmann den Hahn vollendet hat.

Der Hahn schaut  nicht nur stets in die Richtung, aus der der Wind weht, sondern kann uns mahnend an den Jünger Simon Petrus erinnern, der seinen Herrn dreimal verleugnete...

Der Turmhahn von St. Georg

P. Frederking                                                                         Juli 1989

Und so finden Sie die St. Georgs-Kirche!

Aus der Zwischenablage am 02.02.2010 12:09 eingefügt.

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