Ev. St.-Georgs-Kirchengemeinde Hattingen
Ev. St.-Georgs-Kirchengemeinde Hattingen

Änderungen durch Coronamaßnahmen - Stand 08.04.2022

Liebe Besucherinnen und Besucher,

liebe Schwestern und Brüder,

in Anlehnung an die Empfehlungen der Landeskirche gilt in unserer Gemeinde:

Es gilt die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in der ab 01.04.2022 gültigen Fassung.

Die Regeln ermöglichen und intendieren eigenverantwortliches Handeln.
Zugleich ist „jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person“ angehalten, sich so zu verhalten, „dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt.“

Grundsätzliche Empfehlung für alle Bereiche des kirchlichen Lebens
Menschen, die an sich selbst Krankheitssymptome beobachten, werden dringend gebeten, von dem Besuch eines Gottesdienstes oder einer anderen Gemeindeversammlung abzusehen und der Ansammlung von Menschen fernzubleiben.

Empfehlungen für Gottesdienste in Innenräumen

Keine Zugangsbeschränkung – Empfehlung zu Masken, Abstand, Hygiene und Belüftung

Mit Blick auf die grundlegend veränderten rechtlichen Bedingungen und die ebenso veränderte Entwicklung des Infektionsgeschehens wird bei Gottesdiensten und Versammlungen zur Religionsausübung auf Zugangsbeschränkungen und -kontrollen auf der Grundlage des Immunitäts- oder Teststatus verzichtet
(Entfall von 3G- oder 2G-Regeln).

Gleichwohl achten wir auf hinreichende Abstände zwischen den Besuchenden und empfehlen das durchgehende Tragen von Mund-/Nasenschutz, nach Möglichkeit FFP2-Masken. Zudem sollen die bekannten Hygienemaßnahmen (Möglichkeiten zur Händedesinfektion etc.) eingehalten werden.

Wo immer möglich, werden Gottesdienst- und Versammlungsräume regelmäßig und gründlich gelüftet.

Angesichts der anhaltend hohen Zahl von Infizierten bleibt die Empfehlung, sich vor Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen in den gemeinndenahen Testzentren testen zu lassen.

Abendmahl

Gottesdienste mit Feier des Abendmahls finden vorläufig eher selten statt. Wenn, dann wird unter Verwendung von Einzelkelchen und/oder „Weinhostien* gefeiert.
*Weinhostien sind Oblaten, die mit Wein gebacken wurden.

Freiluftgottesdienste

Für Freiluftgottesdienste gelten künftig keine Beschränkungen und Auflagen.

Trauerfeiern

Gottesdienstliche Trauerfeiern sind analog zu anderen Gottesdiensten zu handhaben.

Offene Kirche

Besucherinnen und Besuchern von Kirchräumen wird auch außerhalb gottesdienstlicher Veranstaltungen das Tragen von Masken empfohlen.

Kirchenmusik

Mit Blick auf die grundlegend veränderten rechtlichen Bedingungen und die ebenso veränderte Entwicklung des Infektionsgeschehens (siehe oben) wird für die Teilnahme an Chorproben und musikalischen Aufführungen die vorherige Durchführung eines Corona-Tests empfohlen. Zudem wird empfohlen, auf hinreichende Abstände zwischen den Teilnehmenden und regelmäßige Lüftungsintervalle zu achten.

Kinder- und Jugendarbeit

Im Interesse von Kindern und Jugendlichen werden alle im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung möglichen Präsenz-Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche angeboten (einschließlich der Kinderchor-Arbeit).
Zugangsbeschränkungen bestehen nicht, in Innenräumen gilt die Empfehlung, eine Maske zu tragen.

Konfimandenarbeit

Für die Konfirmandenarbeit als Teil der Jugendarbeit bestehen ebenfalls keine Zugangsbeschränkungen mehr. Die Maskenempfehlung in Innenräumen bleibt bestehen.

Gremien und Bildungsangebote

Für alle Veranstaltungen in Innenräumen, sowohl Veranstaltungen der beruflichen sowie schulischen und hochschulischen Bildung, Integrationskurse und Selbsthilfeangebote, als auch Veranstaltungen, die nicht zur schulischen, hochschulischen, beruflichen und politischen Bildung oder zum Bereich der Integrationsangebote und der Selbsthilfe zählen, wird weiterhin das Tragen von Masken empfohlen.
Dies betrifft auch die meisten gemeindlichen Veranstaltungen (Gruppen und Kreise). Vorausgesetzt werden in Innenräumen zudem regelmäßiges Lüften und der Raumgröße angepasstes Verhalten.

 

Besondere Aktion der Gemeinde:

„KonSens“ (s. unten)

In dieser Zeit ist es geboten, den schwächeren Menschen und insbesondere auch den älteren Menschen beizustehen. Wir üben Solidarität und wollen einander helfen. 

Menschen wollen helfen – Menschen brauchen Hilfe.  Wir sammeln und verbinden Menschen, die helfen wollen mit denen, die Unterstützung brauchen. Bitte beteiligen sie sich daran. 

Mit Solidarität, einem liebevollen Blick füreinander und einem hoffenden Herzen werden wir weiterhin diese schwierige gemeinsame Zeit bewältigen können.

 

Pfr. Dr. Udo Polenske und Pfr. Frank Bottenberg

(Für das Presbyterium und die Gemeinde)

 

Wir bringen es! - KonSens

Für alle, die Hilfe brauchen -

und für alle die Helfen wollen!

Hier finden Sie alle notwendigen Infos!

Spendenaufruf

Der Kirchenkreis Gisenyi in Ruanda benötigt unsere Hilfe! Dringend!

Eigentlich sollte diesen Sommer ein Austausch von Jugendlichen aus unserem Kirchenkreis Hattingen-Witten und unserem Partnerkirchenkreis Gisenyi im Norden Ruandas stattfinden.
Doch nun kommt alles anders.

In den letzten Wochen erhielten wir alarmierende Berichte aus unserem Partnerkirchenkreis in Gisenyi.
Wegen der auch in Ruanda aufgetretenen Corona-Infektionen hat die Regierung Ausgangssperren verhängt, die strikt einzuhalten sind. Der Staat versucht zu unterstützen. Die Leute stehen in langen Schlangen unter „Wahrung des erforderlichen Abstands“ für Hilfe an, die aber nicht für alle reicht.

In den letzten Tagen kam es durch starke Regenfälle zu weiteren erheblichen Schäden und ein großer Teil der Ernte wurde zerstört. Den Menschen in Ruanda, die größten Teils von der Landwirtschaft leben, wurde die Existenzgrundlage entzogen. Es droht eine massive Hungersnot.

Der Coronavirus ist für die Menschen in Ruanda eine Katastrophe.

Ruanda zählt ohnehin schon zu den ärmsten Ländern Afrikas. Viele Menschen sind immer noch gebeutelt von den schlimmen Folgen des Genozides in den 90ern. Anfang des Jahres gab es viele Unwetter, die den Menschen die Unterkunft genommen haben. Und nun auch noch diese Katastrophe!

“The Covid-19 is a World war in which we have an invisible and hidden terrible enemy who is killing millions of people and destroying economic structures.” schreibt Ref. Pastor Joseph Ndagiro Bizimana in einer Mail an unsere Superintendentin Julia Holtz.

Der Kirchenkreis Hattingen Witten hat sich entschlossen, den Menschen in Ruanda und speziell denen im Partnerkirchenkreis Gisenyi in dieser Notsituation beizustehen und zu helfen.
Durch spontane Spenden, u.a. auch vom Erlös des Verkaufs von fair gehandelten Produkten in einer Gemeinde, können wir bereits einen Betrag an die VEM überweisen, die das Geld direkt an unsere Partner in der Presbyterianischen Kirche von Ruanda (EPR) weiterleitet.

Dieser wird aber nicht reichen. Wir wissen, dass auch wir uns in einer Ausnahmesituation befinden. Im Hinblick auf die große Not in Ruanda bitten wir Sie dennoch, für die Menschen in unserem Partnerkirchenkreis zu beten und zu überlegen, ob Sie auch mit einer Spende helfen können. Die Presbyterianische Kirche von Ruanda benötigt finanzielle Unterstützung um Lebensmittel zu kaufen und an Bedürftige verteilen zu können.

Unsere Brüder und Schwestern in Ruanda brauchen unsere Hilfe! Und zwar jetzt!

Was können Sie tun?

Bitte überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf folgendes Konto:
Ev. Kirchenkreis Hattingen-Witten
IBAN: DE26 3506 0190 2001 1260 27
bei der KD Bank Dortmund BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck: „Spende Ruanda“ und Ihre Adresse

Vielen Dank für all das, was Sie bereit sind, mit unseren Geschwistern in Ruanda zu teilen.


Bleiben Sie gesund und behütet.
Für Fragen steht Ihnen gern zur Verfügung:
Gemeindepädagogin und Diakonin Tina Schulte
(Tina.schulte@kirche-hawi.de; 0173-7514920)